So, die richtige Antwort auf Frage 3a, ergibt sich wundersamer Weise doch noch aus der gegoogelten Antwort zu Frage 3b: Buchweizen und folgendes glaubte noch 1 Generation vor uns: Antwort auf Frage 3b:
Hiermit wäre ich bei dem eigentlichen Thema angelangt, wovon hauptsächlich die Rede sein soll. Der Buchweizen, unseren Landsleuten wohlbekannt, ist eine Mehlpflanze mit einer bucheckerähnlichen Frucht, welche der Größe eines Hirsekorns entspricht. Die Schale der Frucht ist tiefbraun, während der eigentliche Kern eine schneeweiße Farbe aufweist. Im Durchschnitt kann man die Länge des Halmes mit 40-60 cm angeben. Herzblattförmige Blätter, die in der Blütezeit von weißrosa Blütendolden unterbrochen werden, verteilen sich vom Stengel nach allen Seiten. Ein jedes Blütchen erscheint als fünfzackiges Sternchen, weiß- bis rosablühend. Nachdem nun im Frühjahr das Korn in die wohlvorbereiteten Äcker gesät wurde, zeigten sich diese nach kürzester Zeit in einem zartgrünen Kleid. Bald hatte das Wachstum der jungen Pflanzen solche Fortschritte erzielt, daß sich eine Krähe darin verstecken konnte. Um diese Zeit gewöhnlich konnte ich dann in jedem Jahr beobachten, wie sich Vater bückte, um den Mistkäfer (Busbung) anzuschauen, ob das Bauchteil mit Läusen behaftet war oder nicht. Nach alter Überlieferung hatte diese Handlung
folgende Bewandtnis: Mistkäfer mit läusebedeckten Unterleib prophezeiten eine gute Buchweizenernte voraus, ein nicht mit diesem Ungeziefer behafteter folglich eine Mißernte. Natürlich spielte aber in jeder Hinsicht die Witterung eine große Rolle. Und das wird wohl jeder Bauer unseres Kreises bestätigen, daß unser Boden immer nach Niederschlägen verlangte, sollte darauf etwas gedeihen. Heilfroh waren wir immer, wenn sich wassergeladene Wolkenmassen am Himmel zusammenballten, um als wohltuender Regen herniederzugehen und damit unserem ausgedörrten Boden neuen Nährstoff hinzuzuführen. Selbst wir Jungen betrachteten die bereits erwähnte Angelegenheit mit dem Mistkäfer als eine Selbstverständlichkeit und setzten die Theorie unserer Vorfahren in die Praxis um. Staunend konnten wir dann während der Ernte feststellen,
wie recht unsere vor uns gelebten Generationen mit ihrer Erfahrung hatten. 
, cu Uwe